Ein zentrales Dogma von Befürwortern der Holzverbrennung lautet:
„Für einen nachwachsenden Rohstoff wie Holz wird davon ausgegangen, dass bei der Verbrennung so viel CO2 emittiert wird, wie beim Baumwachstum der Atmosphäre zuvor an CO2 entzogen wurde. Insofern gleichen sich Holzwachstum (CO2-Senke) und Holzverbrennung (CO2-Quelle) aus: Holz ist deshalb als Energieträger CO2-neutral.“ ((Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen (Hg.), Wald und Klimaschutz in NRW, Düsseldorf 2013, S. 16, Hervorhebungen von mir))
Aber die Holzverbrennung ist nicht klimaneutral. Die angebliche Klimaneutralität beruht auf einem Rechenfehler. Darauf hatte bereits der Sachverständigenrat für Umweltfragen in seinem Umweltgutachten 2012 hingewiesen: Weiterlesen
