Der Kahlschlag am Wurmberg im Harz

2. Der Kahlschlag in den Medien

Von Juni bis August 2019 berichten 4 Medien über den Kahlschlag am Wurmberg:

Das Göttinger Tageblatt

Das Zeitung aus Göttingen ist die erste, die über den Kahlschlag am Wurmberg berichtet: am 12.6.2019 veröffentlicht das Göttinger Tageblatt den Artikel: Borkenkäfer befallen Bäume am Wurmberg. Autorin ist allerdings nicht Natalie Bornemann. Sie schmückt sich mit fremden Federn.

Denn der Artikel ist eine etwas gekürzte Version der Pressemitteilung von Michael Rudolph, Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten: Borkenkäfer befallen Fichten am Wurmberg.

Neun „Spezialmaschinen“ sind im Einsatz ist. Sonderbar ist auch, dass nun nicht mehr „Mehrere tausend Fichten“ sind befallen und müssen gefällt werden. Wichtig ist, am Freitag vor dem Wochenende die Wurmberg-Besucher vor den „erheblichen Einschränkungen“ zu warnen:

„Zahlreiche Wander- und Forstwege sind in den nächsten vier Wochen gesperrt. […] Das Niedersächsische Forstamt Lauterberg lässt aus Sicherheitsgründen die Brockenstraße komplett sperren. Der Wanderweg von der Bärenbrücke in Richtung Dreieckiger Pfahl ist bis Böser Hund nicht passierbar. Auch im Bereich rund um das Rodelhaus werden alte Fichtenbäume gefällt.“

Mit „Brockenstraße“ ist vermutlich der Forstweg gemeint, der in der OpenStreetMap-Karte „Große Bodestraße“ heißt. Sie verläuft östlich neben der Großen Bode. Die Bärenbrücke ist die erste Brücke nördlich der Oberen Bodefälle. Nebenan ist die Alfred-Rieche-Schutzhütte. Der Böse Hund liegt neben der nächsten Brücke. Von dort sind es noch 6,9 km zum Brocken. Die Brockenstraße ist, wie der Name schon sagt, die direkte Verbindung zwischen Braunlage und Brocken gemeint. Sie führt direkt an dem großen Kahlschlag westlich des Wurmbergs vorbei.

Die rd. 11 km lange Tour wird von Wanderern gerade am Wochenende gerne gegangen. Ärger durch die Sperrung ist also vorprogrammiert.


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