Der Kahlschlag am Wurmberg im Harz

Schluss

2019 startete der Harzer Tourismusverband die PR-Kampagne „Der Wald ruft!“.1siehe Die PR-Kampagne des Nationalparks 2019-2020 Der NDR berichtete darüber unter der Überschrift: Touristen sollen an den kahlen Harz gewöhnt werden.

Christin Wohlgemuth vom Team des Harzer Tourismusverbands sagte dem NDR:

„Wir wollen den Gast informieren, dass sie weniger geschockt sind, wenn sie hier Urlaub machen und dann doch mal auf so ein Fleckchen Wald stoßen.“

Ich möchte nicht an den kahlen Harz gewöhnt werden. Ich bin geschockt. Und ich mache im kahlen Harz keinen Urlaub. Es gibt eine Alternative: Es gibt das riesige FFH-GebietBodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale„.2siehe auch die Informationsbroschüre NATURA Tipp 4 – Bodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale Wie der Name schon sagt, liegt es bei Thale und es sind Laubwälder. Keine Fichtenwälder. Und die Laubwälder sind grün und nicht kahl. Das Bodetal zwischen Thale und Treseburg, der Grand Canyon des Harzes, ist schlicht sensationell.

Ich gebe Manuel Andrack Recht: Der Weg ist bestimmt der schönste im Harz. Der Brocken ist stinklangweilig.

Und das Gebiet ist nicht klein: es ist 5.776 ha groß. Als man den NLP Harz gegründet hat, hat man die falsche Stelle gewählt.

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