Aufregung um Holzernte bei Hummelmarter

Vom Umgang der Gegner mit den Zahlen des Forstbetriebs Ebrach

Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Leser die Lektüre der Zeitung entnervt abgebrochen hat: „Die ganzen Zahlen! Da wird man ja ganz verrückt! So genau wollte ich das gar nicht wissen!“ Und seine Gegner werden die Zeitung womöglich verärgert in die Ecke gepfeffert  haben: „Der Mergner! Immer kommt er mit seinen Zahlen! Alles Fake-News!“ Also – bleiben wir bei den Zahlen! Wie gehen die Gegner damit um?

Für die Gegner Mergners gibt es – soweit ich das überschauen kann – drei Möglichkeiten, mit seinen Zahlen umzugehen:

  1. Man nimmt sie gar nicht zur Kenntnis. Stattdessen wechselt man das Thema und redet von etwas ganz anderem. Das ist der Weg, den Grünen-MdB Lisa Badum wählt.
  2. Man bezweifelt ihre Richtigkeit. Man zeigt dann angeblich beweiskräftige Fotos, die Mergners Zahlen Lügen strafen.1siehe Der Hohe Buchene Wald – Einschlag im Winter 2018 Oder man macht eigene Untersuchungen und präsentiert dann eigene Zahlen, die die Notwendigkeit eines NLPs beweisen sollen.2siehe Baumkartierung im Hohen Buchenen Wald Das ist natürlich ungeheuer arbeitsintensiv und aufwendig und nur großen finanzstarken NGOs wie dem BN überhaupt möglich.
  3. Man glaubt den Zahlen, behauptet aber, dass gerade diese beweisen, dass man einen NLP braucht. Egal, was Mergner macht: immer ist es entweder zu viel oder zu wenig. Die Zahlen stimmen, aber trotzdem ist alles falsch. Ein Beispiel ist meine Kritik am Trittsteinkonzept Ulrich Mergners aus den Jahren 2015 und 16.

Lässt sich ein Gegner Mergners von dessen Zahlen überzeugen?

Ich kann über diese Frage nur spekulieren. Bei mir persönlich haben die Zahlen definitiv nicht gereicht, und es waren die Ereignisse rund um den Hambacher Forst, die mich am Waldschutz und den sogenannten Waldschutz-Aktivisten haben zweifeln lassen.3siehe meine Kritik an den Protesten im Hambacher Forst Vielleicht reichen bei anderen Gegnern weniger einschneidende Erlebnisse. Vielleicht reicht manchmal tatsächlich ein guter Zeitungsartikel. In Kürze werde ich die Leserbriefe in der Main-Post auf diese Frage hin analysieren .

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