Aufregung um Holzernte bei Hummelmarter

Kommentar zur Presseerklärung

Mergner macht seine Sache gut. Er macht nämlich genau das, worauf die sogenannten Faktenchecker in den Medien so großen Wert legen: er präsentiert Fakten, Fakten, Fakten. Ausführlich erklärt er, …

  • warum die Bäume gefällt wurden,
  • welche Bäume gefällt wurden,
  • wie viele Bäume jetzt gefällt wurden,
  • wie viele Bäume in den vergangenen Jahren gefällt wurden,
  • an wen die Bäume verkauft wurden und
  • wie viel Totholz im Wald verbleibt.

Seine Angaben zum Totholz erinnern mich an eine Aussage von Prof. Jörg Müller 2019 auf der Buchenwaldtagung in Bad Langensalza.  Müller kritisierte mit deutlichen Worten die Panikmache wegen des Klimawandels: „Im Wald sieht es überhaupt nicht kritisch aus. Das ist die Morgendämmerung der Totholzkäfer!“ Und tatsächlich werden sich viele Totholzkäferarten in der Nähe von Hummelmarter freuen: sie haben jetzt viel liegendes und auch stehendes Totholz, in das sie sich bohren, das sie fressen und in dem sie sich vermehren können.


Auszug aus Mergner, Ulrich & Kraus, Daniel. (2020). Learning from nature: Integrative forest management in Ebrach, Germany.

Worüber sich dann wieder die vielen Spechte freuen: Mittelspecht, Kleinspecht, Grauspecht, Grünspecht und Schwarzspecht, die alle im Gebiet des Forstbetrieb vorkommen. Und Hohltaube, Pirol, Waldlaubsänger, Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper  usw. usf. Für eine vollständige Liste siehe: Naturschutzkonzept für den Forstbetrieb Ebrach, Kap. 3.8.8, S. 68.

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