Naturwald Lange Wande im Wesergebirge

Der benachbarte Wirtschaftswald im Nordosten

Hinweis: Die Fotos auf dieser Seite wurden wieder am Freitag, den 27.3.26, mit einer Panasonic DMC-LX7 aufgenommen.


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Geht man den Weserberglandweg weiter in östlicher Richtung, zweigt einen halben Kilometer hinter der Hünenburg ein Forstweg scharf nach links ab. Er verläuft nach Norden Richtung Autobahn und markiert hier die Grenze des Naturschutzgebiets Kamm des Wesergebirges. Links – also westlich – des Wegs liegt der Wirtschaftswald, um den es in diesem Kapitel geht.

Der Wald hier ist übernutzt und unterbestockt. Das Kronendach ist nicht geschlossen, sondern es klaffen viele größere und kleinere Löcher.

Hier wurden schon vor etwas längerer Zeit Buchen geerntet, und immer noch sichtbar sind die vielen Stubben am Waldboden. Totholz fehlt praktisch völlig.

Noch sieht diese Waldabteilung ganz nett aus, auch wenn ihr naturschutzfachlicher Wert aufgrund des Mangels an Baummikrohabitaten sicherlich begrenzt ist. Doch es gibt Schlimmeres. Viel Schlimmeres.1siehe z. B. den Stadtwald Bückeburg oder den Stadtwald Essen Aber was, wenn hier weitere Buchen gefällt werden? Revierförster Puls beruhigt mich. Um die Buchen hier, bräuchte ich mir keine Sorgen zu machen. Er sieht dort keinen Handlungsbedarf. Eine waldbauliche Notwendigkeit, hier als Förster einzugreifen, besteht nicht. Die Buchen sind zu dünn und noch lange nicht erntereif.

Eine Beobachtung gilt es nachzutragen: Am Weserberglandweg stehen hinter der Hünenburg auf der linken Seite einige wenige große und alte Buchen, die erheblich dicker sind als die spindeldürren Buchenstangen dahinter. Sie sind auch viel älter und dicker als die Buchen im Naturwald 1 km davor. Diese alten Buchen am Wegesrand vermitteln eine Ahnung davon, wie der Wald hier aussehen könnte, wenn man ihre Altersgenossen nicht gefällt hätte.

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