Martin Baumgartner von der Pressestelle des Nationalparks Harz hat mir ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk geschickt. In einem offenen Brief hatte ich um Zahlen zu Totholzflächen gebeten. Baumgartner hat geantwortet und mir eine Excel-Datei mit Zahlen geschickt. Der Nationalpark Harz betreibt offensichtlich eine ähnlich vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit wie der Nationalpark Bayerischer Wald.
Die Datei ist sehr groß und ausführlich. Sie enthält mehrere Säulendiagramme und Tabellen, die gespickt sind mit Daten. Es gibt jährliche Zahlen über:
- Totholzfächen,
- Windwürfe,
- beräumte Flächen,
- unberäumte Flächen,
- Gesamtzahlen für beide Bundesländer,
- Zahlen für Niedersachsen,
- Zahlen für Sachsen-Anhalt.
Es gibt sogar Zahlen für die einzelnen Nationalparkreviere.
Beschenkt fühle ich mich insbesondere, weil Baumgartner schreibt:
„Der Nationalpark Harz bzw. die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) hat aufgrund der noch erforderlichen Nacharbeiten die Daten noch nicht veröffentlicht.“
Erhoben wurden die Daten in einem Gemeinschaftsprojekt des Parks mit der NW-FVA. Das Projekt trägt den Namen: Digitalisierung „Stehendes Totholz“ (2000-2022).
Hier die Zahlen für das stehende Totholz. Die Zahlen geben an, wie viel ha jährlich hinzukamen.
| Stehendes Totholz im Nationalpark Harz | |
| Jahr | ha |
| 2000 | 268 |
| 2003 | 16 |
| 2006 | 40 |
| 2007 | 35 |
| 2008 | 162 |
| 2009 | 232 |
| 2010 | 100 |
| 2011 | 141 |
| 2012 | 190 |
| 2013 | 154 |
| 2014 | 104 |
| 2015 | 204 |
| 2016 | 240 |
| 2017 | 341 |
| 2018 | 382 |
| 2019 | 2.921 |
| 2020 | 1.456 |
| 2021 | 3.808 |
| 2022 | 488 |
| Summe | 11.282 |
In den nächsten Tagen und Wochen werde ich weitere Zahlen aufbereiten und veröffentlichen.
