Schlussbemerkungen über einen normalen Touristen
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich war 2009 ein ganz normaler Tourist. Tausende ha nicht geräumter Totholzflächen haben mich nicht schockiert. Weder am Lusen noch am Rachel bin ich in Tränen ausgebrochen. Auch Wutanfälle habe ich beim Anblick der toten Fichten nicht bekommen. Und als Vorboten des nahenden Weltuntergangs habe ich sie auch nicht gedeutet. 2009 war so etwas noch völlig normal. Fridays For Future oder die Letzte Generation waren noch in weiter Ferne.
Wanderparkplatz SagwassersägeDas soll aber nicht heißen, dass mich der Nationalpark damals sonderlich beeindruckt hätte. Es war nicht so, dass ich gleich meinen nächsten Urlaub dort gebucht habe. Erst fünf Jahre später sollte ich wiederkommen.
Mein erster Artikel erschien dann am 9. Oktober 2014: Das Fichtensterben am Lusen.
Dann folgte am 12. Oktober: Herbstwanderung zum Rachel.
Panoramafoto des Nordhangs des Rachels, 3,9 MB, 4.575 × 1.200 Pixel
Und am 23. Oktober dann: Riesenkahlschlag am Hirschgespreng.
hochauflösendes Panoramafoto, 6,6 MB, 7.230 × 1.200 Pixel
Ich gebe zu: Die schnelle Abfolge der drei Artikel, ihre Länge, die Fülle der zitierten Literatur, die Menge an Hintergrundinformationen und der Aufwand bei den Fotos sind dann irgendwie nicht mehr typisch für einen normalen Touristen.