Buchenurwald Uholka-Schyrokyj Luh – Wanderung Welyka Uholka

„Der eigenartige Eindruck der gewaltigen Wälder der Waldkarpaten in ihrer Natürlichkeit und Ruhe, nur belebt durch das Rauschen der Bergbäche und des Windes und hie und da unterbrochen durch das ferne Krachen eines zu Boden stürzenden alten Urwaldriesen, bleibt unvergesslich.“

Conrad Roth 19321Conrad Roth, Beobachtungen und Aufnahmen in Buchen-Urwäldern der Wald-Karpathen; Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen Band 83, Nummer 1, S. 1-13; zit. n. Brändli, U. -B.; Dowhanytsch J. (Red.) 2003: Urwälder im Zentrum Europas – Ein Naturführer durch das Karpaten-Biosphärenreservat in der Ukraine. Birmensdorf,
Eidgenössische Forschungsanstalt WSL; Rachiw, Karpaten-Biosphärenreservat. Bern,
Stuttgart, Wien, S. 3

Panoramafoto Nr. 2

200 m nach dem Eintritt in den Buchenurwald gabelt sich der Wanderweg.2Urs-Beat Brändli und Jaroslaw Dowhanytsch sprechen in ihrem Naturführer „Urwälder im Zentrum Europas“ missverständlicherweise von einer „Kreuzung“; s. S. 100

Beide Wege führen zur Milchsteinhöhle („Pechera Molotschnyj Kaminj“, ПЕЧЕРА Молочний Камінь, wörtlich übersetzt: Höhle Milchstein); der rechte ist kürzer, steiler und etwas breiter und ausgetretener, weil er häufiger gegangen wird. Vielleicht liegt das daran, dass hier ein kleines gelbes Schild den Weg zur Milchsteinhöhle weist.

Der linke Weg ist angenehmer zu gehen, weil er nicht so steil ist. Dafür ist er schmaler und mehr zugewachsen. Stellenweise erschweren umgestürzte Baumriesen die Orientierung und zwingen zu Umwegen, und es ist sinnvoll, den Weg wenigstens einmal mit einem ortskundigen Führer gegangen zu sein.

Kaum 100 m nach der Weggabelung entstand vom linken Weg aus das folgende Panoramafoto. Der Blick geht nach Osten, den Berg hinauf, das Tal des Baches Kamjanyj befindet sich im Rücken.

Das Panoramafoto oben hat nur eine Auflösung von 2.029 x 800 Pixel. Es gibt zwei wesentlich höhere Auflösungen zum Download:

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