Hellerberg im Sauerland

Eichen- und Fichtenwald

Im Norden der Naturwaldzelle gibt es einen kleinen Stieleichenwald:


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Bei den Eichen müssen selbst die Schönredner vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium passen: „Insgesamt ist der Zustand der Eichen in NRW besorgniserregend.“ 54 % zeigen „deutliche Schäden“ (Waldschadensbericht, S. 14). Seit nunmehr 30 Jahren weist der Trend kontinuierlich nach oben:

EichenAbbildung aus dem Waldschadensbericht, S. 15

Der Anblick der Eichen am Hellerberg bricht einem das Herz:

 

Wie schon im Buchenhallenwald fehlt auch hier jeglicher Unter- oder Zwischenstand. Der Waldboden ist bis auf ein paar mickrige Heidelbeerbüsche leergefressen. Offensichtlich hat man bei der Anpflanzung auch auf Bäume zur Schaftpflege wie z. B. die häufig verwendete Hainbuche verzichtet. In den vergangenen Jahrzehnten ist jegliche Naturverjüngung gescheitert, weil das Wild die Eichenkeimlinge verbeisst. Auch dieser Keimling wird nicht überleben:

Keimling

 

Nicht überlebt haben auch viele ha Fichtenwald am Hellerberg. Schuld war ausnahmsweise nicht das Wild, sondern der Borkenkäfer:

Kaefer

 

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