Geschichte löschen durch Filme

Ich bekenne mich schuldig. Ich gebe es zu. Meine Artikel sind zu lang. Ein ganz schlimmes Beispiel ist der Artikel Besucherlenkung am Hirschgespreng – Wie man eine baumlose Grassteppe versteckt. Er hat mittlerweile 13 Kapitel. Was natürlich viel zu viel ist. Aber ein Kapitel führt fast automatisch zum nächsten. Aus A folgt B. Wer im Nationalpark Wege aufreißt, macht bestimmte Gebiete unzugänglich. Gebiete, die niemand mehr sehen soll, weil sie so gar nicht zur Philosophie des Parks passen wollen. Entweder Kahlschläge oder „Natur Natur sein lassen“ –  beides zusammen geht nicht.

Nationalpark Bayerischer Wald

Und so versteckt man erst die Kahlschläge, dann die Geschichte, wie es dazu kam. Geschichte, die so gar nicht zum Park passt. Die hässlich ist. Die dreckige Geschichte. Sie wird gelöscht. Auf Informationsschildern. In Büchern. Und in Filmen.

Screenshot YouTube

Das 13. Kapitel meines viel zu langen Artikels handelt davon, wie man in Filmen die hässliche, die unbequeme, die dreckige Geschichte des Parks löscht: Geschichte löschen durch Filme.

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