Friedas Ruh
Meine erste Wanderung im Naturwald führte mich vom Parkplatz am Freibad über die Teufelsküche zum Fahnenstein und dann über den Kammweg zu den Felsentürmen Adam und Eva.
Karte von OpenStreetMap Routing
Gleich zu Beginn kam ich an der Felsformation von Friedas Ruh vorbei. Sonderbarerweise gehören diese Felsen und auf ihnen wachsenden alten Buchen zwar zum Naturschutzgebiet Saubrink-Oberberg, nicht aber zum Naturwald. Sie sind auch keine Fläche mit natürlicher Waldentwicklung (NWE).
Dem NWE Info-Portal kann man aber entnehmen, dass der Hauptbestand der Buchen in der direkt benachbarten NWE-Fläche rd. 130 (= 120 + 12)1siehe Wie alt sind die Buchen an der Westendorfer Egge? – Das NWE Info-Portal Jahre alt ist. Folglich werden auch die bizarren Buchen von Friedas Ruh ein ähnliches Alter haben.
Die Strecke vom Parkplatz bis Adam und Eva ist eigentlich nur 2,5 km lang und auch wenn es rd. 250 Höhenmeter zu klettern gilt, könnte man nach gut einer Stunde am Ziel ankommen. Ich jedenfalls brauchte sehr viel länger, weil das „urtümliche Erscheinungsbild der Felsen und Waldbestände“2Kurzportrait des Naturwald Saubrink-Oberberg, S. 3 ein Paradies für Naturfotografen ist. Schon bei Friedas Ruh wurde ich ein ganz kleines bisschen aufgehalten …
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Wieder sehr interessante Beiträge und herrliche Bilder, Herr Adrian. Herzlichen Dank! Friedemann Schäfer, Karlsruhe