Die Volumen der Bäume am Saubrink
Was ist der bedeutsamste Unterschied zwischen einem Naturwald und einem Wirtschaftswald? In der Sendung „scobel: Patient Wald“ vom 27.4.2017 hat Knut Sturm, damals Leiter des Forstamts Lübeck1siehe Knut Sturm vollständig entlastet, forstpraxis am 12.9.2025, dazu Folgendes festgestellt:
„Wie viel Holz braucht eigentlich ein Wald, damit es ein Wald wirklich ist? Wir liegen im Augenblick bei 329 m3 [pro ha]. Wir hätten im Naturwald wahrscheinlich hier in unseren Buchenwäldern irgendwie was mit 600, 700, 800 – vielleicht sogar noch deutlich mehr. Und deshalb glaube ich immer noch, sind wir in relativ … arbeiten wir immer noch in relativ, wirklich verarmten Wirtschaftswäldern. Also die haben nichts mit einem naturnahen Wald zu tun.“2scobel: Patient Wald, ab Minute 10.04
Der Holzvorrat des Waldmeister-Buchenwalds am Saubrink im Süden des Naturwalds hatte 2015 laut Angaben von Dr. Peter Meyer3s. o. einen Holzvorrat von 830 m3/ha.
Das ist fast dreimal so viel wie in einem typischen Wirtschaftswald:Nach oben„Der Wald in Deutschland hat einen durchschnittlichen Holzvorrat von 335 m3 je Hektar.“4Rohstoffquelle Wald – Vierte Bundeswaldinventur 2022
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Wieder sehr interessante Beiträge und herrliche Bilder, Herr Adrian. Herzlichen Dank! Friedemann Schäfer, Karlsruhe