Wildverbiss auf dem Kahlschlag am Schwarzen Graben

„Das waldbauliche Vorgehen im Nationalpark Harz ist breit abgestimmt und genießt die volle Unterstützung des Nationalparkbeirats und des Wissenschaftlichen Beirats.“
Andreas Pusch1Pusch über den Meineckenberg, Brief vom 29.4.2014

Schluss – Warum kein Protest?

Ich frage mich immer wieder:

  • Warum protestiert niemand gegen den Wildverbiss im NLP?
  • Warum schweigen BUND und NABU?
  • Fällt der Wildverbiss im NLP denn niemandem auf?
  • Warum schreiten die Umweltministerien von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nicht ein?

Mir fallen viele Antworten ein. Drei davon sind:

  1. Die Medien berichten immer wieder lang und breit darüber, dass Buchen im NLP gepflanzt werden.2nur eines der unzähligen Beispiele: Pflanzen im Nationalpark Harz trotz Corona, Goslarsche Zeitung vom 11.4.2020 Dass dies völlig sinn- und zweckfrei ist, weil diese frisch gepflanzten Buchen den Hirschen zum Fraß vorgeworfen werden, darüber berichten sie nicht.
  2. Die Waldentwicklung im NLP interessiert nicht: Das Video von Pusch wurde in zwei Jahren nur rd. 1.400 Mal 3Stand Anfang November 2020 aufgerufen. Vermutlich haben noch viel weniger es sich ganz angeschaut. Das Thema interessiert nicht – selbst wenn der NLP-Chef höchstpersönlich darüber referiert und das Video auf Facebook und der Homepage des NLP eifrig beworben wurde.
  3. Mir erscheint das Verhalten der Zuschauer des Vortrags in Schierke symptomatisch: Sie sitzen still da und hören zu. Kein Murren, keine Zwischenrufe, eine einzige Zwischenfrage, keine Nachfrage. Pusch erklärt ihnen die Welt. Und worüber Pusch nicht redet, das gibt es gar nicht.

Wenn Ihnen weitere Antworten einfallen, schreiben Sie bitte einen Kommentar!

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