Fällen von Douglasien in der Naturzone am Scheuereckriegel

Kommentar zur Antwort von Köppl

Beginnen möchte ich mit dem Hinweis auf angebliche Fehler auf meiner Webseite. Natürlich mache ich Fehler und ich habe keine Scheu, diese auch zuzugeben.1 Aber viele, die Förster kritisieren, werden die Erfahrung machen, dass diese einem häufig in sehr herablassendem Ton Fehler über Fehler vorwerfen. Das stimme ja alles so nicht und überhaupt seien sie die Experten und Laien sollten sich da kein Urteil anmaßen. Ich habe Herrn Köppl später gefragt, was denn falsch sei oder ob man mir vielleicht eine Liste der Fehler schicken könne, damit ich diese korrigiere. Herr Köppl konnte mir keinen Fehler nennen und ich habe nie eine solche Liste erhalten.

Kommen wir zu den Antworten von Köppl auf meine Fragen: Frage 1 zur zuständigen Dienststelle und Frage 2 zum beauftragten Forstunternehmen werden erst gar nicht beantwortet. Die Antwort auf Frage 3 zum Harvester ist immerhin ehrlich: Dessen Einsatz erfolgte aus wirtschaftlichen Gründen. Die sogenannte „Instandsetzung“ des Rückewegs ist überflüssig: Wozu braucht es Rückewege in der Naturzone?

Frage 4 zum Umfang der Holzernte wird ebenfalls beantwortet: 1.000 Fm. Kein Pappenstiel. Selbst wenn nach Abzug der Erntekosten nur 50 € Gewinn pro Fm übrigbleiben würden. Bei Frage 5 aber weicht Köppl aus: Warum die Douglasien ausgerechnet ein Jahr nach der Naturzonenausweisung ausgehauen werden, bleibt ungeklärt. Und dass die Verwaltung keine Zahlen zum Reingewinn herausrückt, hätte ich mir ja gleich denken können.

Ich schreibe Herrn Köppl am 10. November eine Email und weise auf die unbeantworteten Fragen hin. Köppl antwortet, ich möge ihn doch bitte anrufen: In einem persönlichen Gespräch ließen sich die Dinge leichter klären. Das mit dem „persönlichen Gespräch“ würde ich in der Folgezeit noch häufiger zu hören bekommen.

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  1. siehe Fehlerkorrektur: Trittsteine doch online oder Zwei Worte []