Diskussion über den Film „Der halbwilde Wald“

Gestern Abend lief im BR die Dokumentation „Der halbwilde Wald -50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald“ von Jürgen Eichinger. In der ARD-Mediathek kann man sich ihn anschauen. Da ich selbst einen einminütigen Auftritt in dem Film habe, bin ich befangen und möchte den Film nicht kommentieren. Aber hiermit eröffne ich die Diskussion über den Film: Was ist Ihre Meinung?

2 Gedanken zu „Diskussion über den Film „Der halbwilde Wald“

  1. Meines Erachtens stellte der Film 3 Behauptungen auf. Das wurde zwar nicht ganz offen so gesagt, aber der Eindruck stellte sich schon bei mir ein :
    1. Die Folgen der Bekämpfung des Borkenkäfers sind schlimmer, als wenn man die Natur machen lässt.
    2. Bei der Einrichtung, dem Betrieb und der Entwicklung des Nationalparks wusste und weiß man nicht, was man eigentlich tut bzw. tun soll. Man hat keinen Plan.
    3. Der Nationalpark ist von oben verordnet worden und der demokratisch artikulierte Bürgerwille wurde nicht berücksichtigt.

  2. Punkt 1 ist korrekt, die Natur kommt mit Störungen wie Stürmen Borkenkäfer etc. besser zurecht als der Mensch, sprich Förster
    Punkt 2: Seit Gründung des Parks gibt es sehr detaillierte Pläne zur Entwicklung des Parks, bezogen auf die Bereiche Naturschutz, Forschung, Umweltbildung, Naturerleben und Regionalentwicklung
    Punkt 3: Die Bevölkerung wird sehr wohl gehört und eingebunden. Allerdings geht z. B. eine Erweiterung des Nationalpark die gesamte bayerische Bevölkerung an und nicht nur die Leute vor Ort. Vor Ort gibt es einen kommunalen Nationalparkausschuss, in dem Probleme, welche die Gemeinden betreffen, besprochen werden.

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