Naturwald Schrabstein im Süntel – 2026

Einleitung

Im Frühling 2026 habe ich den Naturwald Schrabstein besucht. Der Grund für meinen Besuch war im Grunde banal: Die Benzinpreise waren so hoch, dass ich mir vorgenommen hatte, keine langen Reisen mehr in weit entfernte Nationalparks zu machen. Der Schrabstein war nur 30 km von Porta Westfalica entfernt, aber trotzdem tat es weh, als  ich für 2,17€/ l tanken musste.

Noch mehr als die hohen Benzinpreise allerdings ärgerte es mich, dass ich 13 Jahre lang nicht mehr am Schrabstein gewesen war. Denn dieser Naturwald ist wirklich eine Schatztruhe und überraschte mich gleich mit drei Kostbarkeiten:

  • dem alten Buchenwald mit bis zu 200-jährigen Buchen,
  • dem zerfallenden Buchenwald mit großen Mengen an liegendem und stehendem Totholz an den Schrabsteinklippen
  • und dem abgestorbenen Fichtenwald mit üppiger natürlicher Wiederbewaldung in der Mitte des Naturwalds.

Vielleicht wird dem einen oder anderen die Wortwahl „Schatztruhe“ und „Kostbarkeiten“ missfallen. Ich halte es nicht für übertrieben, denn in einem Nationalpark würde man sehr viel Aufhebens darum machen:

Nichts gegen den Kellerwald, den Steigerwald oder den Bayerischen Wald! Gerne werde ich auch dort wieder hinfahren, wenn die Benzinpreise niedriger sind. Aber in der Zwischenzeit sind Naturwälder wie der am Schrabstein ein vollwertiger Ersatz. 

alter Buchenbestand im Norden

Buchenwald in der Zerfallsphase an den Schrabsteinklippen

Wiederbewaldung des abgestorbenen Fichtenwalds

Gliederung

Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

  1. Anfahrt und Wanderweg
  2. Die alten Buchen im Norden 
  3. Die zerfallenden Buchen an den Klippen
  4. Die jungen Buchen unter den toten Fichten
  5. Auf der Suche nach der niedersachsenweit einmaligen Besonderheit
  6. Videos (in Arbeit)

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