Der Wilde Netzbachpfad

Die Biologie des Netzbachtals

Der „Urwald“ ist Teil des 2.444 ha großen FFH- und Vogelschutzgebiets „Saarkohlenwald“.1

Der Wald östlich des Netzbaches ist ein Hainsimsen-Buchenwald.2 Dass so viele Buchen umgestürzt sind und dann eben auch quer über dem Weg liegen, liegt nicht daran, dass sie schon in der Zerfallsphase sind: Sie sind erst 150-160 Jahre alt. Aber der Boden ist hier sehr felsig und flachgründig, d. h. die Buchen können sich mit ihren Wurzeln nicht tief im Boden verankern und werden deshalb leichter von Stürmen umgeworfen. Der Bereich um den Netzbach wird häufig überschwemmt: dort wächst ein Weichholzauenwald mit Erlen und Eschen.

Der Wanderweg verläuft nicht nur entlang der Sumpflandschaft des Netzbaches, sondern auch an drei Weihern vorbei: dem Netzbach- und dem Rosenweiher im Osten und dem Hortenbachweiher im Norden.

Netzbachweiher

Am Rosenweiher haben Naturschützer 2004 eine Biberfamilie ausgesiedelt.

Rosenweiher

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  1. siehe auch N 6707-301 „Saarkohlenwald“ und Erhaltungsziele und weitere Unterlagen zum Gebiet []
  2. siehe N 6707-301 „Saarkohlenwald“ – Detailkarte Blatt 6 und Blatt 4 []