Der FSC und die Verkehrssicherung am Wolfsschluchtweg

Fragen an die Beteiligten

Am 20. November 2019 schreibe ich E-Mails an die Beteiligten; Adressaten sind:

  • der FSC Deutschlanf
  • die GFA Certification GmbH
  • der Landesbetrieb Wald und Holz NRW
  • das Regionalforstamt (RFA) Hochstift
  • Achim Büscher (Leiter des FBB)
  • Rudolf Hassknecht (Kontaktperson für den FSC und die GFA bei Wald und Holz NRW)

Betreff.: FSC-Audit Landesbetrieb Wald und Holz / Minor-CAR 2018-3 / Wildniswald Porta Westfalica

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin Blogger und schreibe gerade an einem Bericht über den Wildniswald am Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Ich bin als Anwohner von diesem „Urwald vor der Haustüre“ wirklich begeistert! Ein Bekannter machte mich nun auf die letzten beiden FSC-Audits aufmerksam und ich war entsetzt – Verkehrssicherung am Wolfsschluchtweg? 34 Megagefahrenbäume fällen? Um Gottes willen!

Meine Frage an Sie als Auditor: Wer hat sich da eigentlich beschwert? Wer der Beschwerdeführer ist, das geht aus den Audit-Berichten nicht hervor. Ich sprach mit einem der zertifizierten Naturführer hier vor Ort und der bekräftigte, von deren Seite sei der FSC nicht eingeschaltet worden. Er wusste gar nichts von der Beschwerde und vermutete vorsichtig, es könnten vielleicht die Leute sein von der Wittekindsburg.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Franz-Josef Adrian

Am 22. November 2019 schreibe ich auch noch eine E-Mail an das Umweltministerium NRW:

Betreff: Verkehrssicherungspflicht im Wildnisgebiet bei Porta Westfalica

Sehr geehrte Damen und Herren!

Es liegt ein Problem (Minor-CAR) für den Landesbetrieb Wald und Holz beim FSC vor: am Wolfsschluchtweg und Zick-Zack-Weg verstößt der Landesbetrieb angeblich gegen seine Verkehrssicherungspflicht. Die Wege liegen im Wildnisgebiet am Kaiser Wilhelm Denkmal in Porta Westfalica. Laut FSC-Audit 2019 liegt die Entscheidung über die Verkehrssicherung nun beim Umweltministerium.
Ich würde gerne den aktuellen Stand erfahren. Auch interessiert mich, ob und wenn ja, wer sich überhaupt beschwert hat. Oder ist der Landesbetrieb von sich aus an den FSC herangetreten und hat ihn auf das Problem aufmerksam gemacht?
Ich selbst bin Anwohner und noch gestern beide – herrlichen – Wege problemlos und wohlbehalten gegangen. Auch habe ich mit einem zertifizierten Naturführer gesprochen: von deren Seite hat sich niemand beschwert und er wusste überhaupt nichts davon! Wer hat das „Gutachten über den Baumbestand entlang des Wolfsschluchtweges …“, das den Stein ins Rollen brachte, in Auftrag gegeben?
Ich werde Anfang Dezember 2019 in meinem Blog über die drohenden Baumfällungen schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Franz-Josef Adrian

Zur Bearbeitung dieser E-Mail lesen Sie bitte die Informationen, die mir Herr Dr. Kiel vom Umweltministerium in einem Telefonat vom 5. Dezember dazu gibt: Korrektur von Vorurteilen gegenüber Umweltbehörden.

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