Küsten-Tannen und DDR
Im Hintergrund der oben beschriebenen schönen Ecke, die mich an einen kleinen botanischen Garten erinnert, gibt es noch mehr zu sehen: Meyer-Stork zeigt auf zwei Küsten-Tannen. Die eine ist ein bisschen schütter, die andere fruktifiziert. Da hinten seien noch mehr davon.
K = Küstentanne, L = LärcheZu DDR-Zeiten hat man hier mal einen Großkahlschlag gemacht, mehrere ha Fichten wurden abgeräumt. Aber offensichtlich hat man schon damals erkannt, dass es besser ist, nicht wieder alles nur mit Fichte aufzuforsten. Deshalb wurden 2 ha Roteiche gepflanzt und 2 ha Douglasie, zusätzlich diese kleine Fläche Küsten-Tanne
daneben noch eine kleine Fläche Lärche. Der Rest wie gesagt alles Fichte. Was ist nun heute noch da?
Die Fichte ist ganz weg. Noch dazu ist sie auch schlecht gewachsen; es ist hier hier relativ trocken. Die Douglasie ist noch da, die Roteiche und die Küsten-Tanne. Auch die Lärche ist fast weg. Die beiden verkümmerten Lärchen im Hintergrund standen früher vielleicht mal eng, weil Fichten um sie herum waren, die sie unterdrückt haben. Jetzt, wo die Fichten weg sind, ist ihre Lage zu exponiert: da hält voll der Sturm drauf und die Sonne.
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