Cornelius Meyer-Stork und sein Erholungswald

Weißtannen und Wild

Eine Besonderheit seines Waldes ist, dass er hier Weißtannen hat und dass die sich auch natürlich verjüngen. Weißtannen kriegt man natürlich nur hoch, wenn wenig Wild da ist. Und das findet man nicht so häufig im Harz. Wenn es  im Winter mal sehr kalt wird und hier Schnee liegt, dann zieht massenhaft Rotwild vom Brockenmassiv hier runter und man hat hier 14 Tage lang 100 Stück Rotwild. Dann muss man von Glück sprechen, wenn die jungen Weißtannen noch so klein sind, dass sie ganz von Schnee bedeckt sind. Natürlich müsste man schießen, wenn man das dann so könnte. Aber wenn dieser Schneefall im Februar kommt, dann ist Rotwild zu, dann ist nichts mehr mit Schießen. Das darf man nicht mehr. Dann hat man riesige Verluste. Zum Glück kommt so etwas immer seltener vor, weil es weniger Schnee gibt. Aber das ist bisher zumindest so gewesen. Bei normalem Wetter kommt das Rotwild allerdings nicht bis hierhin.

Er möchte, dass hier noch mehr Rotwild geschossen wird, ihm ist das zu wenig. Er hat die Jagd nicht verpachtet. Das sind Begehungsscheine. Er könnte das jetzt hier annoncieren in einer Jagdzeitschrift und sagen, ich biete das hier an. Er würde einen irren Zulauf kriegen, weil das hier sehr attraktiv ist, aber dann ist er hier nicht mehr Herr des Geschehens. Dann würde der Pächter vielleicht sagen: „Also, wenn ich hier 12.000€ Pacht bezahle, dann möchte ich dies nicht und das nicht und das nicht!“ Dann fängt das Gezerre an und das möchte er vermeiden. Er möchte direkt Einfluss nehmen auf die Jagd,

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