Schirmschlag im Buchenwald in der Mitte des Brinkmannwaldes

Elefant im Porzellanladen

Förster Herber wendet die Methode des Schirmschlags an. Deutschlandweit bewirtschaften beratungsresistente Förster die Buchenwälder mit dieser Methode herunter. Ich habe diese Methode bereits mehrfach ausführlich auf meiner Webseite kritisiert und kann mich deswegen hier kürzer fassen:

Einen „Besamungshieb“, bei dem „nur“ 30% der Bäume gefällt werden, kann man den Einschlag nicht mehr nennen: Förster Herber befindet sich bereits mitten in der „Lichtungsphase“, wo jeder 2. Baum der Motorsäge zum Opfer fällt. Im nördlichen und östlichen Teil, wo die Fällungen stattfanden, stehen nur noch Überhälter, zwischen denen riesige Lücken klaffen:

Eine „Altersdurchmischung“, die laut Förster Herber ja das Ziel der „Waldpflege“ sein soll, wird durch das Schirmschlagverfahren gerade nicht erreicht. Selbst wenn alles nach Plan liefe, wäre das Ergebnis ein zweischichtiger Wald mit einer Oberschicht aus wenigen Überhältern und einer Unterschicht aus jungen Buchen. Statt einer Altersklasse hat man dann zwei. Na toll! Wie schäbig so etwas aussieht, kann man sich z. B. im Bückeburger Wald anschauen.

Am südlichen Rand des Waldes wurde sehr dicke Altbuchen gefällt. Das folgende Panoramabild ist 6,7 MB groß. Es ist hochauflösend und hat die Maße 3.763 x 2.400 Pixel. Klicken Sie auf das Bild, zoomen Sie mit der Lupe in das Bild und wählen Sie mit “F11″ die Vollbildansicht. Dann können Sie mit der vertikalen und horizontalen Bildlaufleiste durch das Panorama scrollen:

Panorama Brinkmannswald

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