Sanitärhiebe ohne Verwüstungen und Kahlflächen

„Rehe weg und dann kommt die Verjüngung!“
Roland Wirtz

Regie- und Drückjagd

Die Vorsorge für die Verjüngung hier war im wesentlichen die Jagd. Das Jagdteam jagt  sehr intensiv. Begünstigt wird man durch die gezäunte Autobahn, d. h., alles, was sie hier rausschießen, kommt so schnell nicht mehr hinein, denn der Zuzug ist von einer Seite abgeschnitten. Sie haben indirekt über die Jagd dafür gesorgt, dass die Mutterbäume, die da sind, für Nachkommen sorgen konnten. Sie betreiben Drück- und Einzeljagd. Die ganze Verpachtung wurde abgeschafft und durch Regiejagd ersetzt. Denn es ist wichtig, dass Wirtz tatsächlich Flächenzugriff hat. Er muss sagen können, ob ein Jäger funktioniert oder nicht. Wenn er nicht funktioniert, kommt er raus. Dann wird der nächste getestet. Mittlerweile haben sie hier ein Jagdteam, was gut funktioniert.

Hochsitz in der „grünen Hölle“

Es ist mühsam, in dieser „grünen Hölle“ Rehwild zu schießen. Selbst in der Drückjagd ist es wahnsinnig schwierig. Deshalb ist es schwer, jemanden für solche Reviere zu begeistern und einen jungen Jäger zu bekommen, der wirklich dauerhaft hier bei der Stange bleibt und bereit ist, dafür Geld zu bezahlen. Denn er muss hier vielleicht 10-mal sitzen, um ein Reh zu sehen. Und da jemand trotzdem zu motivieren, da mitzumachen, ist schwer,

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