Die Westendorfer Egge
Von Friedrich Theodor Fischer stammt der Satz „Alles Schöne ist ein Herausschneiden.“1zit. n. Egon Friedell, Kulturgeschichte des Altertums Und so sind die Fotos auf dieser Seite entstanden: Es sind Ausschnittvergrößerungen der vielen toten Bäume auf dem Kamm der Westendorfer Egge. Dass die Fotos herausgeschnitten sind, ist zu beachten: Es sind Ausschnitte aus einem lebenden, nicht einem sterbenden Wald. Der Wald an der Westendorfer Egge stirbt nicht. Er stirbt nicht am Südhang und auch nicht auf dem Kamm: Die toten Bäume stehen immer inmitten von lebenden.
Der Kammweg ist keine 2 km lang und sicherlich braucht man, wenn man zügig geht, dafür nur 15 Minuten. Ich aber benötige dafür mindestens eine Stunde. Denn immer wieder entdecke ich neue Motive zum Fotografieren, auch wenn ich diesen Weg schon öfter gegangen bin. Hier ist ein Spechtloch. Habe ich das schon fotografiert?
Dort eine Mulmhöhle. Mit Spinnweben.
Da blättert die Borke ab. Das war mir beim letzten Mal nicht aufgefallen.
Und wie die Abendsonne da draufscheint!
Wie heißt noch einmal diese Pflanze? Die hat doch vor einer Woche noch nicht geblüht!
Weiße SchwalbenwurzPilze? Im Juni? Interessant!
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