Brunstal

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Kernzone und Weltnaturerbe

Der Buchenwald im Brunstal ist ein Waldmeister-Buchenwald. Er gehört bereits seit Gründung des Nationalparks am 31.12.1997 zu dessen Kernzone (Schutzzone I). Hier erfolgt kein menschlicher Eingriff mehr. Anfangs betrug die Kernzone nur 2.172 ha von insgesamt 7.500 ha. Das waren nur magere 29%.  Am 31.7.2009 wurde sie aber auf 5.650 ha erweitert. Das sind 75% (siehe Nationalparkplan, S. 9). Damit entspricht der Nationalpark Hainich den Anforderungen der Internationalen Union zum Schutz der Natur (IUCN) an einen Nationalpark der Kategorie II, wonach „75 % ihrer Fläche einem weitgehend naturnahen Zustand entsprechen müssen“ (Bundesamt für Naturschutz, Nationalparke).

 

Von den 5.650 ha Kernzone sind ca. 5.000 ha Laubwald: Das ist „die größte nutzungsfreie Laubwaldfläche Deutschlands“ (Waldinventur).

Der Wald gehört auch zum 1.573 ha großen Gebiet, das zum UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwälder gehört (siehe Karte 6 zum Nationalparkplan). Er besitzt damit „einen außergewöhnlichen universellen Wert“. Seine Bedeutung ist „so außergewöhnlich …, dass sie die nationalen Grenzen durchdringt und sowohl für gegenwärtige als auch für künftige Generationen der gesamten Menschheit von Bedeutung ist. Aus diesem Grunde ist der dauerhafte Schutz dieses Erbes von größter Bedeutung für die gesamte internationale Staatengemeinschaft.“ (UNESCO, Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Menschheit, 1972; zit. n. Nationalparkplan, S. 26 f.)

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