Cornelius Meyer-Stork und sein Erholungswald

Schluss

Einmal im Verlauf unserer Exkursion erzähle ich von meinen Eindrücken an der Plessenburg: „Da ist immer Jubel, Trubel, Heiterkeit. Ich habe dort nicht den Eindruck, dass den Leuten das Fichtensterben nahe geht. Aber ich weiß nicht, ob ich das richtig sehe. Schließlich kann man nicht erwarten, dass die Leute dort sitzen und heulen! Was meinen Sie dazu?“

Natürlich gibt es Menschen, die das Fichtendesaster nicht gut finden. Er hat mal ein Ehepaar getroffen oben auf dem Berg, die sich beschwerten und sagten: „Das ist ja alles kahl hier!“ Da hat er nur gesagt: „Natürlich ist es kahl, das kennen sie doch aus dem Fernsehen!“ Eine andere Frau hat gesagt: „Das sieht schön aus! Das ist so wie in der Schweiz!“ Die Menschen reagieren eben ganz unterschiedlich. 

Wenn so etwas passiert wie jetzt hier im Harz, dann geht das nicht nur bei ihm aufs Gefühl. Es gibt auch viele andere, die damit erst einmal fertig werden müssen. Aber er muss ganz klar sagen: Es gibt eine unglaubliche Hilfsbereitschaft jetzt. Er macht hier seit Jahren schon Pflanzaktionen und die sind immer gut besucht. Er hat auch schon Spenden bekommen, obwohl sein Wald ja privat ist.

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