Ausblick
Vielleicht wird irgendwann die öffentliche Informationsveranstaltung des Umweltministeriums zur Sperrung nachgeholt werden, die wegen Corona abgesagt wurde. Vielleicht in einer Turnhalle mit jeweils 1,5 m Abstand zwischen den einzelnen Stühlen und Maskenpflicht. Irgendwann wird dann das Verwaltungsgericht ein Urteil fällen. Und irgendwann auch der Petitionsausschuss. Solange werden die Motorsägen in der Wolfsschlucht auf jeden Fall nicht kreischen. Und solange werde ich mir die Wildnis vom Wittekindsweg aus anschauen können. In aller Ruhe.
Die Sperrung des Weges finde ich absurd, es würde völlig reichen ein Schild aufzustellen, das es nicht ganz ungefährlich ist. Ich bin im zarten Alter von 5 Jahren (1954) mit meinen Großeltern mit der Strassenbahn nach Barkhausen nahe der alten Weserbrücke gefahren und dann zum Dekmal hoch gespiegelt. Weiter auf dem Wolfschluchtsweg mit Betreten der Grotte, bis zur Wittekindsburg und wieder zurück. Auch den Bismarckturm am Kammweg (da saß einer und man zahlte 10 Pfennig für das Besteigen) haben wir erklommen. Heutzutage wird gewarnt wenn nicht gar verboten in den Wald zu gehen wenn mal der Wind weht. Später bin ich immer wieder mit Freunden und Bekannten den Weg gegangen, bis zum wilden Schmied usw. Heute wird man gegängelt,Bevormundung und von Verboten überschüttet wenn man mal die asphaltierten Strassen und Wege verlässt !!! Verwunderlich dass Fußgänger keine Helme, Knie und Ellenbogenschoner tragen müssen, der Strassenverkehr ist für für sie doch das Gefährlichste. Aber die „Freiheit“ des Autofahrers ist den Lobbyisten ja heilig. Alles andere wird in strenge Regeln gefasst. Das Argument den Wald zu schützen sollte auf den CO2 Ausstoß angewendet werden, Fußgänger sind gewiß nicht die Schlimmsten. Aber wen interessiert es???