Die Infografik
Unser Wanderer schaut sich zum Schluss die Infografik des Faltblatts an.
- „20-30% der im Wald lebenden Arten brauchen Totholz zum Leben.
- Höhlen und Risse bieten vielen Tieren Unterschlupf.
- Spechte brauchen alte Bäume für ihre Höhlen.
- Viele Waldvögel sind auf Totholz angewiesen.
- Einige Fledermäuse ziehen ihre Jungen unter abstehenden Rindenstücken abgestorbener Bäume auf.
- 25% aller in Deutschland lebenden Käferarten brauchen Holz verschiedener Zerfallsstadien zum Überleben.
- Viele Käfer und Wildbienen nutzen Totholz für ihre Brut.
- Luchs und Wildkatze finden zwischen Totholz Verstecke zur Aufzucht ihrer Jungen.
- Insekten, Pilze und Mikroorganismen zersetzen das Totholz und machen seine Nährstoffe verfügbar.
- Manche Flechten und Moose wachsen nur auf Totholz.„
Dumm nur, dass der Sicherheitsstreifen überhaupt kein Totholz hat. Pech für diesen putzigen, kleinen Raufußkauz, der da in einer Spechthöhle sitzt und unten auf dem Faltblatt abgebildet ist. Ob man wegen ihm vielleicht die paar toten Fichten da hat stehen lassen?
Aber im Sicherheitsstreifen darf man doch gar keine Fichten stehen lassen. Das geht doch nicht! Denn in den Fichten brütet doch der Borkenkäfer. Und der bricht dann aus dem NLP aus und fliegt in die Fichtenwälder in der Nachbarschaft. Irgendwie muss er es ja geschafft haben auszubrechen, denn überall im Harz sind die Fichten abgestorben. Das mit dem Sicherheitsstreifen hat wohl nicht so richtig geklappt. Vielleicht lässt sich so ein Käfer gar nicht einsperren? Vielleicht aber brauchte er auch gar nicht auszubrechen. Vielleicht war er ja immer schon im ganzen Harz verbreitet.
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Hallo Herr Adrian! Ich habe die Broschüre des Nationalparks ebenfalls in der Hand gehabt und war genauso entsetzt. Sie war auch gleich Gegenstand eines kritischen Videos über die Waldpolitik des Nationalparks. Hier der Link zum Video auf meinem YouTube Kanal. https://youtu.be/iPpen9EXmSE
Liebe Grüße R. Duske.