Sonderbarer Klimawandel – Kein Fichtensterben am Wüstebach

Fotos der Fichtenwälder am Wüstebach im Nationalpark Eifel

B258 in der Nähe des Parkplatzes Wahlerscheid

Damit ich mit ihren Fotos etwas anfangen kann, hat mir Sabine ihre Wanderung zum Wüstebach beschrieben: Vom Parkplatz Wahlerscheid an der B258 sei es nur ein kurzes Stück zum Mathiasweg.

Forstweg zum Mathiasweg

Dort hat sie sich rechts gehalten, also wieder in Richtung Straße. Und dann ist sie quer über die 2013 geräumte Fläche zum südlichen Rand des großen Zauns und weiter bis zum Forstweg auf der anderen Seite gegangen.

Mathiasweg –  rechts die geräumte Fläche

Querfeldeinlaufen für Bergsteiger

Dieses Querfeldeinlaufen sei für sie kein Ding: Als Bergsteigerin ist sie trittsicher und das auch im Winter noch ziemlich hohe und dichte Gras habe ihr keine Schwierigkeiten gemacht. Auch die dicken Matten des abgestorbenen Adlerfarns nicht.

Dicke Matten vom abgestorbenen Adlerfarn

Sumpf und Matsch seien ja jetzt im Winter auch nicht das Problem, aber überall gäbe es Löcher und Kuhlen, und die sehe man in dem ganzen Gras und Adlerfarn natürlich nicht. Wenn man Pech hat, bleibt man auch noch in den Brombeeren hängen. Sie mahnt zur Vorsicht: Wenn man denkt, man habe einen Trampelpfad vor sich und auf dem könne ja nichts passieren, dann ist das in aller Regel nur eine Fährte der Rehe oder der Hirsche, die es hier ja reichlich gibt.

Vergraste Kahlfläche mit Fährten im Schnee

Über den Wüstebach ist sie ganz einfach gesprungen. So breit sei der ja nun wirklich nicht. Für Warmduscher gibt es aber auch so ein komisches wackeliges Stahlbrett, über das man hinübergehen kann.

Wüstebach mit Stahlbrett

Die typischen Wochenendwanderer sollen ihr das aber bloß nicht nachmachen! Die knicken in den Löchern um oder versinken im Sommer im Sumpf. Und wenn sie ein Förster erwischt, sind sie dran. Sie hat aber noch keinen gesehen. Hier wandert ja auch eigentlich niemand.

Östlicher Rand des ehemaligen Kahlschlags

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