Die Giganten
Bei den „Giganten“ handelt es sich um Schwarzkiefern (Pinus nigra).
Von dieser gibt es fünf Unterarten.1siehe Verbreitung und Standort und Unterarten und ihre Verbreitung Die „Giganten“ zählen zur Unterart der Korsischen Kiefern (Pinus nigra ssp. laricio), die in Korsika, Sizilien und Kalabrien verbreitet ist.2siehe Verbreitung der Schwarzkiefer
Statt von der Korsischen spricht man auch von der Kalabrischen Kiefer.
Wer es ganz genau nimmt, ordnet die Kiefern des Sila-Gebirges nicht nur der Unterart laricio zu, sondern zusätzlich noch der Varietät calabrica.
Die „Giganten“ gehören also streng wissenschaftlich zu Pinus nigra ssp. laricio var. calabrica.3siehe Pinus nigra laricio – Verbreitung und Lebensraum Im Deutschen nennt man diese Varietät auch Sila-Kiefern.
Zusammengefasst: Die Giganten gehören also zur Art der Schwarzkiefern, zur Unterart der Korsischen bzw. Kalabrischen Kiefern und zur Varietät der Sila-Kiefern.
Um die Verwirrung komplett zu machen, gibt es für die Giganten zahlreiche italienische, kalabrische und englische Namen.
Und Reiseführer sind besonders kreativ: Meiner4Ilona Witten, Kalabrien – DuMont Reise-Taschenbuch, 22001 hatte gleich drei Namen erfunden: „Pinien Larici“, „Pino Laricio“ und „Pino silano“.5S. 97 und 100
Aufmerksamen Betrachtern der Fotos wird nicht entgangen sein, dass die Kiefern nicht in einem reinen Nadelwald stehen. Die dominante Mischbaumart ist – neben dem Bergahorn – die Buche. Gesund. Vital. Kein Vertrocknen. Kein Buchensterben. Auf 1.440 m Höhe. In Süditalien.
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