Stadtförster Roland Wiese und die Westfalenpost

Stadtförster Wiese und sein Vorgänger

Wenn Beamte in Pension gehen und offiziell verabschiedet werden, wird sehr viel geredet.

Auch Uli Hess, der damalige Bürgermeister von Meschede, hat 2013 auf der offiziellen Verabschiedung von Peter Kotthoff, dem lang gedienten Förster der Stadt, sehr viel geredet. Vieles davon war nicht ganz falsch. Anderes war so daneben, dass ich mich wundere, dass der Zeitungsartikel “Er kennt jeden Baum beim Vornamen” immer noch online ist.

“Der Stadtforst sei ‘gut gerüstet für die Zukunft’, betonte Uli Hess.”

Nein, das war er nicht. 5 Jahre später war die wirtschaftliche Katastrophe da.

„Generationen übergreifend ist Waldeigentum eine sichere Anlageform, die sich trotz Stürmen, Bränden oder anderen Ausfällen deutlich stabiler verhält als zum Beispiel Aktien oder andere Finanztitel.“

Der Zeitungsartikel lässt im Unklaren, ob dieser Satz von Kotthoff oder seinem Nachfolger Wiese stammt. Falsch ist er in jedem Fall. Die folgenden Zahlen stammen wieder aus dem Dokument “Städtischer Forst: Zukünftige Strategie und nachhaltige Bewirtschaftung”:

“Waldeigentum ist eine sichere Anlagenform, die sich deutlich stabiler verhält als Aktien.”

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