Der Großkahlschlag am Oderteich im Jahr 2020

Die Vergrasung

Auf jedem Kahlschlag siedeln sich zunächst Kräuter an und dann die ersten Pionierbäume: Birken, Vogelbeeren und Weiden. Wenn es aber zu viele Hirsche gibt, dann beißen sie die Bäumchen kaputt und fressen auch die schmackhaften Kräuter.

Am Ende bleiben nur Gräser übrig.

Und Fingerhut bleibt übrig, der nicht nur für Menschen giftig ist, sondern auch für das Wild.

Wenn Sie also Wiesen voll mit Rotem Fingerhut sehen, mag das vielleicht ganz hübsch aussehen, es ist aber vor allem eines: ein Zeichen für zu hohe Wildbestände. Und die hohen Gräser bieten ein sehr gutes Versteck für Mäuse. Und die knabbern gerne an der Rinde junger Bäumchen. Was die Hirsche stehen lassen, erledigen die Mäuse. Ich befürchtete damals, dass der Kahlschlag vergrasen würde. Und so ist es dann auch gekommen.

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