Pressesprecher Gregor Wolf erklärt mir die Naturzonenerweiterung 2019

Herr Wolf erklärt die Karte für die Naturzonenerweiterung

Meine erste Frage bezieht sich auf die Karte, die der NLP zur Naturzonenerweiterung veröffentlicht hat.

Ich erkenne zwar die Flächen, die jetzt erweitert worden sind – diese 869 ha. Das ist der Karte gut zu entnehmen. Aber ich stelle mir jetzt vor, ich würde da hin fahren und würde versuchen, diese Flächen zu finden. Das wäre mir unmöglich.

Das ist mit der Karte schwierig. Ja.

Es gab früher Karten, da konnte man einzelne Ebenen selektiv einblenden und es gab immer eine Ebene, wo auch die Wege eingezeichnet waren.1siehe Großkahlschlag in Entwicklungszone 2 c Und dann wusste man: Aha, da ist es! Da kann ich hingehen. Da kann ich es mir angucken. Das kann ich jetzt nicht.

Ich kann es Ihnen gerne beschreiben. Links vom Gipfel des Großen Falkensteins sehen Sie einen kleinen roten Fleck. Rot heißt Erholungszone. Dort findet wegen der Kinder eine hohe Verkehrssicherung statt. Das ist das Wildniscamp. Und der graue Schlauch, der sich von dort hochzieht, das ist Zwieslerwaldhaus. Und wenn Sie sich die Erweiterungsflächen da links anschauen, die kleineren – die erste Fläche, die da gleich kommt, das ist eine Fläche beim Hans-Watzlik-Hain. Die zweite Fläche mit diesem Schwanz, der da hoch geht – der Endpunkt ist das Schwellhäusl. Da war die Zufahrtsstraße noch nicht Naturzone.
In dem großen Bereich zwischen Wildniscamp und Großem Falkenstein sehen Sie zwei Lücken, die schon Naturzone waren. Die kleine Lücke, die relativ nah am Gipfel ist, das ist das alte Naturschutzgebiet Kleiner Falkenstein, das sich vom Steinbach bis zum Kleinen Falkenstein gezogen hat.


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Wenn man sich die Flächen anschauen will, dann ist die beste Möglichkeit sicherlich der Adamweg, der komplett da durch geht. Der führt vom Zwieslerwaldhaus zum Falkenstein. Auf dem Weg ist man fast nur in den neuen Naturzonen drin. Der Weg hat die Markierung Eibe.

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Ein Gedanke zu „Pressesprecher Gregor Wolf erklärt mir die Naturzonenerweiterung 2019

  1. Von Versteppung der Hochlagenflächen zwischen den Lackenhängen und der Linie Distelruck und Großer Hahnenbogen zu reden, ist völlig übertrieben. Auch dort braucht die Natur Zeit und wir mehr Gelassenheit. Ist es wirklich so schlimm, wenn zunächst kleinere und größere Lücken oder gar Waldlichtungen in der Größe von Weideschachten verbleiben? Ich meine nicht. Nicht auf jedem Quadratmeter muss gleich eine kleine Fichte wachsen. Denn dann hätte man gleich wieder einen Forst und keinen Naturwald.

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