Wanderung Welyka Uholka

Der Riesenfelsen Welyka Kopyzja

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Nicht einmal 1 km ist es von der Milchsteinhöhle den Berg hinunter zum Riesenfelsen Welyka Kopyzja.

Brändli schreibt über diesen Kalkfelsen folgendes:

„Nach einigen hundert Metern zeigt sich rechterhand ein riesiger alleinstehender Felsen. Er überragt den 40 Meter hohen Buchenwald. Von drei Seiten ist der Felsen unbesteigbar – die senkrechten, mit Gebüsch, Eiben und anderen Baumarten bewachsenen Wände erreichen eine Höhe von 70 Metern. Aber auf der Westseite führt ein schmaler, gefährlicher Pfad zur Spitze des Felsens, von dem sich ein prächtiger Blick auf die Umgebung und das Kronendach der Buchenurwälder öffnet.“1

Brändlis Beschreibung ist etwas unglücklich. Unter einem „riesigen alleinstehenden Felsen“ hatte ich mir etwas ähnliches wie die Externsteine vorgestellt. Zudem sollte er den Buchenwald „überragen“. Was man aber zunächst zu sehen bekommt, ist eine zerklüftete Felswand, die von moosbewachsenen Buchengiganten überragt wird.

Der Hauptwanderweg trifft auf die östliche Wand des Felsens. Ein schmaler Pfad zweigt nach rechts vom Hauptwanderweg ab und führt eine Weile immer entlang der östlichen und dann der nördlichen Seite der steilen Felswand.

Ich bin mir nicht sicher, ob es tatsächlich – wie Brändli schreibt – die „Westseite“ ist, über die man zur Felsspitze kraxelt. Es fühlte sich eher wie die Nordseite an. Auf jeden Fall war der Pfad tatsächlich „schmal“ und „gefährlich“; allerdings kann man sich an den vielen jungen Buchen und Bergahornbäumchen gut festhalten, wenn man nicht trittsicher ist.

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  1. Brändli, U. -B.; Dowhanytsch J. (Red.) 2003: Urwälder im Zentrum Europas“ Ein Naturführer durch das Karpaten-Biosphärenreservat in der Ukraine. Birmensdorf,
    Eidgenössische Forschungsanstalt WSL; Rachiw, Karpaten-Biosphärenreservat. Bern, Stuttgart, Wien, S. 105 []