Wanderung Welyka Uholka

„Das ist doch mal ein Baum! [..] Einfach faszinierend! Wenn ich denn durch so einen Wald laufe, dann sehe ich, […] was wir uns selber als Menschen nehmen an Faszination, an Schönheit, an Ästhetik, an Vielfalt auch. Das ist so eine Mischung zwischen Ehrfurcht und Wut, dass wir das nicht mehr zulassen aus reiner Gier, die uns antreibt […]. Und das macht mich dann traurig, wütend, alles durcheinander irgendwie. Und ich freue mich, dass es solche Flächen überhaupt gibt. Also das ist dann immer wieder schön, weil man hier wirklich erkennen kann, was Natur wirklich bedeutet.“
Knut Sturm1

Von der Milchsteinhöhle zum Riesenfelsen

Von der Milchsteinhöhle geht es auf demselben Weg, den man gekommen ist, 100 Meter zurück zum Windwurf. An der Weggabelung wählt man jetzt den linken Weg, der zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung führt.2 Der Rückweg ist gleichzeitig der Hauptweg, den die meisten Einheimischen gehen: Er ist mit einem grün-weiß-grünen Rechteck markiert, kürzer und besser erkennbar, da er häufiger gegangen wird. Aber er ist auch steiler und an manchen Stellen rutschiger, wenn es geregnet hat. Zwischenziel des Rückwegs ist nach nur 600 Metern der Riesenfelsen Welyka Kopyzja, von dem im nächsten Kapitel die Rede sein wird.

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Die lebende Baumruine auf dem Foto oben ist ein sogenannter Ersatzkronenbaum:

„Bäume, die nach einem Stammbruch eine Ersatzkrone ausgebildet haben, deren Stammbereich aber schon überwiegend tot ist […] und sich langsam zersetzt, werden Ersatzkronenbäume genannt.“3

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  1. Zoff im deutschen Forst []
  2. siehe die Karte in der Einleitung []
  3. Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft Brandenburg (Hg.), Praxishandbuch – Naturschutz im Buchenwald. Naturschutzziele und Bewirtschaftungsempfehlungen für reife Buchenwälder Nordostdeutschlands, 22016, S. 86 []