Wildschäden durch Rothirsche in Lichtenau

Schluss

Die Rotwild-Hegegemeinschaft Egge-Teutoburger Wald-Senne hat seit Frühjahr 2015 einen neuen Vorsitzenden. Es ist der seit drei Jahren pensionierte Forstdirektor Franz Lödige. Glaubt man seinen Worten, soll nun alles besser werden:

„Das Rotwild muss stark reduziert werden.“1

Lödige leitete von 1984 – 2007 das Forstamt Paderborn. Andreas Wiebe, Chef von Wald-und-Holz-NRW, über Lödige bei dessen feierlicher Verabschiedung:

„Förster sind von ganzem Herzen dabei und wirkliche Überzeugungstäter, das habe ich erkannt und auch bei Ihnen gespürt“.2

Im Regionalforstamt Hochstift war der Überzeugungstäter bis zu seiner Pensionierung 2012 Leiter des Fachgebiets Landeseigener Forstbetrieb und in dieser Funktion für die Bewirtschaftung des Staatswalds zuständig. Und er ist Rotwildsachverständiger im Jagdbeirat.

Von den seit Jahren völlig übehöhten Hirschbeständen will er nichts gewusst haben.3

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  1. Frank-Christian Heute, Täglich grüßt der Rothirsch, in: Landwirtschaftliches Wochenblatt 27/2015, S. 2 []
  2. Verabschiedung in den Ruhestand – Forstdirektor Franz Lödige hört auf, Presseinformation von Wald-und-Holz NRW vom 4. Mai 2012 []
  3. persönliche Mitteilung von Landwirt Stephan Böddeker; siehe auch das vollständige Zitat bei Frank-Christian Heute: „Die Konsequenz aus der Zählung ist: Das Rotwild muss stark reduziert werden.“ Mit anderen Worten: Vor der Zählung bestand keine Notwendigkeit, das Rotwild stark zu reduzieren. Zur Zählung siehe Rothirschzucht im Eggegebirge, Kapitel 2 []