Hohe Verluste durch das Forstamt Essen

Einleitung

Am 12. Mai 2014 habe ich ein Fax an Herrn Haering, den Leiter der Abteilung „Waldungen und Baumpflege“ von Grün-und-Gruga Essen, geschickt. Darin frage ich nach den Umsatzerlösen aus dem Holzverkauf und den Personalkosten seiner Abteilung. Am 17. Juni 2014 hat mir der stellvertretende Betriebsleiter Herr Augustin geantwortet. Ich stelle Ihnen die Briefe im Original vor und erhebe dann den Vorwurf, dass das Forstamt hohe Verluste einfährt und diese verschleiert.

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Fax an Herrn Haering vom 12. Mai 2014

Den folgenden Brief habe ich am 12. Mai 2014 an die Fax-Nummer von Grün-und-Gruga 0201 8867425 gesendet. Gleichzeitig habe ihn auch noch an Frau Leicht, zuständig für „Anregungen, Fragen und Beschwerden„, gemailt und mich dabei ausdrücklich auf das Informationsfreiheitsgesetz berufen. Da aller guten Dinge drei sind, habe ich meine Anfrage am 16. Mai auch noch einmal an Frau Schünke, die Datenschutzbeauftragte der Stadt Essen, gemailt. Sie ist für Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz zuständig. Am 19. Mai sicherte sie mir zu, dass meine Fragen von Grün-und-Gruga beantwortet würden. Den Tipp, mich auf das Informationsfreiheitsgesetz zu berufen, verdanke ich Hartmut Müller von der Essener Piratenpartei.

 

Offener Brief mit der Bitte um Auskünfte über Umsatzerlöse aus dem Holzverkauf und Personalkosten in der Abteilung Waldpflege, Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz

 

Sehr geehrter Herr Häring!

Der Leiter von Grün-und-Gruga Herr Schmidt-Knop hat mir auf der Informationsveranstaltung am 12. Mai 2014 freundlicherweise zugesagt, dass die Zahlen zur Waldpflege alle öffentlich im Quartalsbericht zugänglich seien und dass er gerne bereit sei, fehlende Zahlen nachzutragen. Leider finde ich im Quartalsbericht nicht die Kennzahlen eines Forstamts, die wirklich interessant sind. Deshalb bitte ich Sie mir folgende Zahlen mitzuteilen, wobei ich mich auf das Informationsfreiheitsgesetz berufe.

Laut aktuellem Wirtschaftsplan 2015 wurden im Rahmen der Waldpflegemaßnahmen des Forstbetriebswerks nach Wirtschaftsplan 2014 6.366 m3 Holz eingeschlagen (siehe Anlage zum Wirtschaftsplan 2015, S. 3). Welcher Umsatzerlös wurde mit dem Verkauf dieses Holzes erzielt? (Sollten die Zahlen dazu noch nicht vorliegen, bitte ich um die entsprechenden Zahlen für den Holzverkauf der 8.000 m3 nach Wirtschaftsplan 2013.)

Wie hoch waren die Personalkosten, die für den Einschlag der oben genannten 6.366 m3 angefallen sind? Darunter fallen die Kosten für Ihre eigenen Forstwirte, die beschäftigten Forstunternehmer, aber auch für die Revierleiter und die Forstverwaltung.

Die Zahlen liegen Ihnen vor, da Sie im Jahresprogramm und Wirtschaftsplan 2015 davon sprechen, dass das „Produkt Waldpflege des Forstbetriebs … positive Deckungsbeiträge“ erzielt. Ich freue mich auf Ihre Antwort bis zum 31. Mai 2014.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz-Josef Adrian

 

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