Hauruck-Forstwirtschaft in Essen-Kettwig

3 Videos

Die folgenden 3 Videos können Sie sich auch als mp4-Dateien herunterladen und mit einem Videoplayer, z. B. dem Windows-Mediaplayer oder dem VLC-Mediaplayer, ansehen. Das erste Video wurde an Baumstumpf 88 aufgenommen und zeigt die „durchforstete“ Fläche in südöstlicher Richtung. Deutlich zu erkennen, wie kahl die Fläche nun ist und wie sehr der Waldboden verwüstet wurde. Auch die 40 cm tiefen Fahrspuren in der Rückegasse sind gut sichtbar.


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Das zweite Video wurde auf dem Waldweg in der Nähe des Baumstumpfs 27 in Richtung Graf-Zeppelin-Straße gedreht. Man sieht, wie breit die baumlosen Schneisen sind, die in den Wald geschlagen worden sind. Da auch viele Bäume am Waldrand gefällt wurden, hat der Wind nun freie Bahn: Dies wird zu einer starken Veränderung des Waldbinnenklimas führen. Der Waldboden ist bedeckt mit einer dicken Schicht von Baumkronenabfällen. Auffällig auch, wie wenig Bäume überhaupt noch stehen gelassen wurden: Nicht nur alte, auch junge Bäume sind selten.


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Das dritte Video wurde am Baumstumpf 20 gedreht. Es zeigt, wie groß die Flächen sind, die unter Baumkronenabfällen begraben sind. Dort wächst keine einziger junger Baum oder Strauch mehr. Gezoomt wird auf die Stammbasis eines Baums, der durch das Rücken gefällter Baumstämme, schwer verletzt worden ist.


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„Alles in Ordnung“ – WAZ-Bericht über die Prüfung durch den FSC

Nachdem ich beim FSC per Email eine Beschwerde über diesen Holzeinschlag eingereicht hatte, fand am 13. Juni 2013 unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine besondere Prüfung durch die GFA, das Zertifizierungsunternehmen, statt. Mein Wunsch und der anderer Interessenten, an dem Audit teilzunehmen, war von Grün-und-Gruga abgelehnt worden, da ich Strafanzeige gestellt hätte gegen sie.

Die WAZ berichtet am 26. Juni 2013 darüber und macht sich zum Pressesprecher von Grün und Gruga: Lehrer schießt mit Anzeige gegen Grünverwaltung in Essen übers Ziel hinaus. Der Redakteur Andreas Rorowski fragt nicht nach. Er überprüft nicht. Er läßt allein den sog. Experten Dubbel zu Worte kommen. Mich hat Rorowski über diesen Artikel weder vorab informiert noch gar um eine Stellungnahme gebeten. WAZ-Redaktionsleiter Frank Stenglein meinte zu mir am Telefon, das sei nicht die Aufgabe der WAZ und für Recherchen habe man weder Zeit noch Geld. Auf meine Frage, ob die WAZ auch schreiben würde, dass im NSG Hülsenhaine kleine rosarote Elefanten wohnen, wenn Grün-und-Gruga das behaupten, wurde er richtig sauer und meinte, ich solle mal nicht „polemisch“ werden und er verbitte sich diesen „Ton“.

Dubbel wiederholt seine bekannten Thesen zum Dauerwald, zu denen ich mich bereits geäußert habe: Kritik am Erholungsdauerwald nach Dubbel