Der Lübecker Stadtwald

Einleitung

Lübeck ist vielen bekannt als Hansestadt mit einer Fülle touristischer Sehenswürdigkeiten. Die Lübecker Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Holstentor in Lübeck

 

Dass aber der Stadtwald Lübecks ein weltbekanntes Beispiel und Vorbild für naturnahe Waldbewirtschaftung ist, wissen nur wenige.

Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

  1. Konzept zur „Naturnahen Waldnutzung“
  2. Wirtschaftlichkeit des Waldbaukonzepts
  3. Durchforstung in der Ritzerau
  4. Waldnutzung im Forst Ritzerau
  5. Waldnutzung im Behlendorfer Forsts
  6. Totalreservat Hevenbruch
  7. Totalreservat Schattiner Zuschlag

1. Konzept zur „Naturnahen Waldnutzung“

Am 30. November 1995 beschloss die Lübecker Bürgerschaft einstimmig, in Zukunft den Stadtwald nach dem Konzept der „Naturnahen Waldnutzung“ zu bewirtschaften.

Baumruine einer Vogelkirsche im Forst Ritzerau

Lesen Sie hier weiter, wie es dazu kam und was das Konzept beinhaltet: Naturnahe Waldnutzung.

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2. Wirtschaftlichkeit des Waldbaukonzepts

Was andere Forstämter grün vor Neid werden läßt: Der Lübecker Konzept ist nicht nur naturnäher, er ist auch profitabler als herkömmlichen Nutzungskonzepte. Auf dieser Seite verrate ich Ihnen die Hintergründe: Wirtschaftlichkeit des Lübecker Waldbaukonzepts.

Im April 2015 warf der Landesrechnungshof den Lübeckern Unwirtschaftlichkeit vor. Ich habe den Bericht des Rechnungshofs unter die Lupe genommen: Die Kritik des Landesrechnungshofs am Lübecker Stadtwald.

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3. Durchforstung in der Ritzerau

Im Forst Ritzerau hat mir Forstamtsleiter Knut Sturm erklärt, was die Durchforstungen in Lübeck von traditionellen Durchforstungen unterscheidet. Hier berichte ich darüber mit Fotos: Durchforstung in der Ritzerau.

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4. Waldnutzung im Forst Ritzerau

In Hochglanzbroschüren werben Forstämter gerne damit, dass sie ihre Bäume „einzelstammweise“ ernten. Im Lübecker Forstamt redet man nicht nur darüber, man praktiziert es auch. Auf dieser Seite zeige ich Ihnen die Fotos dazu: Waldnutzung im Forst Ritzerau.

Einzelner Stubben auf Verjüngungsfläche in der Ritzerau

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5. Waldnutzung im Behlendorfer Forst

Auch im Behlendorfer Forst werden nur dann Bäume gefällt, wenn sie den Zieldurchmesser erreicht haben. Und sie werden immer nur einzeln gefällt. Wie das aussieht, zeige ich hier: Waldnutzung im Behlendorfer Forst.

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6. Totalreservat Hevenbruch

Im Naturschutzgebiet Hevenbruch wird seit 1996 kein Holz mehr geerntet. Es ist zum Totalreservat erklärt worden. Wie der Wald sich dort entwickelt, zeige ich Ihnen hier: Totalreservat Hevenbruch.

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7. Totalreservat Schattiner Zuschlag

Der Schattiner Zuschlag ist ein alter Buchen- und Eichen-Hainbuchenwald, der seit über 50 Jahren nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt wird. Spektakuläre Ansichten dieses Waldes präsentiere ich auf folgender Seite: Totalreservat Schattiner Zuschlag.

Totalreservat Schattiner Zuschlag

Am 6. Juni 2015 nahmen meine Frau und ich an einer Exkursion in den Zuschlag teil: Exkursion in den Schattiner Zuschlag mit Revierleiter Baeskow.

 

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