Räumungshieb im Harrl

Einleitung

Im Kosmos Wald- und Forstlexikon lesen wir:

„Beim Räumungshieb werden über der Verjüngung die letzten verbliebenen Bäume des Erntebestandes (Altbestandes) entnommen.“

Der Räumungshieb ist der letzte Hieb des Schirmschlags und erfolgt nach Vorbereitungs-, Besamungs- und Lichtungshieb. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm1 erfahren wir, dass das Wort „Hieb“ die „Handlung des Hauens, Schlagens“ bezeichnet. Bei den Fechtern ist damit das „kunstgerechte Schlagen mit der Waffe“ gemeint. Ob das Fürstliche Forstamt den Wald kunstgerecht schlägt, steht dahin.

Über den Schirmschlag im Harrl habe ich viel geschrieben: siehe z. B. Kritik am Schirmschlag im Harrl oder Förster Matthaei schützt die Buchenwälder oder auch den Lexikonartikel zum Schirmschlag. Vier Jahre ist es her, dass ich den letzten Artikel zum Harrl geschrieben habe: Harrl – Auf der Suche nach der Waldpolizei. Jetzt habe ich den Harrl wieder besucht und kam an einem Waldstück vorbei, in dem die letzten alten Buchen abgeräumt wurden. Der Lichtungshieb war 2011 erfolgt und ich hatte darüber berichtet: Fotos vom Schirmschlag im Harrl. Die nun folgenden Fotos und das Video werde ich nicht kommentieren; es ist alles gesagt und die Bilder sprechen für sich.

Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

Lage des Hiebs

Die alten Buchen wurden in einem Bestand unmittelbar neben dem Bückeburger Ruheforst geräumt.

Die folgende Karte zeigt die genaue Lage des Einschlags und der Rückegassen, die auf einigen Fotos zu sehen sind.

© OpenStreetMap-Mitwirkende

Nach oben
Nächste Seite: Fotos des Hiebs

  1. „hieb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hieb>, abgerufen am 26.05.2019. []