Harrl – Auf der Suche nach der Waldpolizei


„Sieh meine Werke, die mächtigen, und verzweifle!“, Percy Bysshe Shelley1

 

Einleitung

Am Freitag, den 1. Mai 2015, radeln meine Frau und ich von Bückeburg aus zu Omas Kaffeestube, unserem Lieblingscafé in Bad Eilsen. Dabei fällt mir eine neue Rückegasse im Südosten des Harrl auf. Am Sonntag, den 3. Mai, komme ich mit meinem Fotoapparat zurück.

Ich folge der Rückegasse, den Baumstümpfen und den abgesägten Baumstämmen.

Am Ende stehe ich auf einer Anhöhe östlich des Harrlbergs. So einen Holzeinschlag habe ich noch nie gesehen.

Ich glaube nicht, dass diese Hiebsmaßnahme der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft entspricht, wie sie Paragraph 11 des Niedersächsischen Waldgesetzes vorschreibt. Deshalb möchte ich wissen, ob irgendjemand die Einhaltung dieses Waldgesetzes überwacht. Es muss doch jemand kontrollieren, ob im Harrl alles mit rechten Dingen zugeht. Oder gibt es etwa gar keine Kontrolle? Es kann doch nicht sein, dass Alexander Fürst von Schaumburg-Lippe mit seinem Wald machen kann, was er will. Oder doch? Ich mache mich also auf die Suche nach der Waldpolizei.

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  1. zit. n. Jared Diamond, Kollaps – Warum Gesellschaften überleben oder untergehen, Frankfurt a. M. 2005, S. 18 []