Schäden durch die Firma Baumgartner

Einleitung

Am 5. März 2014 berichtet die WAZ: Anwohner: Baumfällungen werden laienhaft durchgeführt. Die Fällungsarbeiten werden durch die Firma Baumgartner aus Sprockhövel durchgeführt. Der Landesbetrieb Wald-und-Holz NRW hat seit 1980 „2 von 3 Waldarbeiterstellen … gestrichen“.1 Deshalb muss Förster Herber auf eine externe Firma zurückgreifen. Zeit, um die Waldarbeiten zu beaufsichtigen, hat er nicht.

Die Firma Baumgartner spart, wo sie kann: Weder hat sie Geld für einen professionellen Internetauftritt, noch für eine FSC-Zertifizierung, noch für ordentliche Löhne: Sie beschäftigt polnische Waldarbeiter.

 

Fällungs- und Rückeschäden

Überall im Wald wurden die verbliebenen Bäume durch das Fällen und Rücken der Bäume beschädigt. Durch die Rindenschäden dringen nun Pilze ein und führen zu genau den morschen Stämmen, weswegen dann in wenigen Jahren wieder „Verkehrssicherungsmaßnahmen“ durchgeführt werden müssen.

 

Die Waldarbeiter begehen schwere Fehler beim Fällen: Statt die Bäume in Richtung Wiese zu fällen, fällt man sie mitten hinein in den Buchenjungwuchs, der vor Jahren für teures Geld angepflanzt wurde:

 

 

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  1. Wilhelm Bode, Das NRW-Bürgerwald-Konzept, 2010, S. 57 []