Mein Fiasko auf dem Westweg im Oktober 2019

Das Highlight der 1. Etappe

Kurz bevor es richtig dunkel wurde, kam ich am Ziel der 1. Etappe in Dobel an. Wie schon in der Einleitung beschrieben: ich war entnervt, durchgefroren, durchnässt und überanstrengt. Kurz zuvor war ich noch an einem der angeblichen Highlights der 1. Etappe vorbeigekommen: der „imposanten Felsengruppe des Großen Volzemer Steins“.1siehe Beschreibung der 1. Etappe Ich war wenig beeindruckt gewesen.

Das Highlight der Etappe war auch nicht „das Neue Schloss, hoch über der alten Bergwerksstadt Neuenbürg.“ Für einen Besuch des „dort untergebrachten Zweigmuseums des Badischen Landesmuseums“ hatte die Zeit ohnehin nicht gereicht. Schon gar kein Highlight war der „Holzturm Schwanner Warte“, von wo „der Blick bis in die Rheinebene und zum Pfälzer Wald [schweift]“. Aber nicht bei Nebel! Nein – das wahre Highlight der Etappe wartete in Dobel auf mich: es war die Bäckerei Nikolaus.

Diese kleine Bäckerei trotzt dem allgemeinen Sterben der Geschäfte, Hotels und Gaststuben in den Dörfern – die Pizzeria direkt daneben z. B. hatte dicht gemacht.

Nicht nur, dass es in der Bäckerei warm und trocken war und ich einen heißen Kaffee bekam. Der Kuchen war sensationell. Ich bekam eine Ahnung davon, wie schön es im Schwarzwald sein kann.

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