Ruhe und Stille im menschenleeren NLP Sächsische Schweiz

Im Mai wollte ich im Nationalpark Sächsische Schweiz wandern. Letzte Woche erhielt ich die Absage der Vermieterin:

„Auf Grund der aktuellen Lage und des mir als Vermieterin auf erlegten Vermietungsverbots sehe ich mich gezwungen, ihre Buchung zu stornieren.“

Ich bestätigte die Absage, äußerte aber auch meine Verärgerung über den Lockdown. Daraufhin erhielt ich eine gut gelaunte Antwort:

„Jetzt durch unsere Natur zu streifen, bedeutet ein unwahrscheinliches Erlebnis. Ich bin immer wieder dankbar dafür. Die Menschen verstecken sich mit ihrer Angst in den Häusern und die Natur erholt sich, sendet Ruhe und Stille aus und die berühmte Bastei habe ich seit meiner Kindheit zum ersten Mal menschenleer erlebt. Es war beeindruckend.“

Offenbar ist die sächsische Schweiz sehr wohlhabend; nicht ein Wort über Einnahmeausfälle oder gar Sorgen vor dem drohenden Konkurs. Rund um den Nationalpark wird offenbar nur aus Jux und Dollerei vermietet.

Ein Gedanke zu „Ruhe und Stille im menschenleeren NLP Sächsische Schweiz

  1. Lieber Herr Adrian, schade. Auch ich hätte mich sehr gefreut über Ihre Eindrücke aus dem Nationalpark Sächsische Schweiz.
    Apropos wieder Urlaub machen: Wenn es wieder geht, besuchen Sie doch auch mal den schönsten Bergmischwald-Urwald in Deutschland, den über 400 ha großen Bannwald Schwarzatal im Südschwarzwald!
    Viele Grüße aus Karlsruhe
    Friedemann Schäfer

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