Riesenkahlschlag am Hirschgespreng

Ich halte die Kahlschläge im Nationalpark Bayerischer Wald für einen der größten Umweltskandale der letzten 10 Jahre in Deutschland. Bis zum 1.1.2012 wurden dort laut offiziellen Angaben insgesamt 1.718 ha Wald kahlgeschlagen: 1.045 ha im nördlichen Erweiterungsteil, 673 ha im südlichen Altpark1. Sebald spricht 2014 in der Süddeutschen Zeitung sogar von 2.000 ha Kahlschlägen: „weitgehend baumloses, verstepptes Land“2.

Ich starte heute mit Teil 1 meiner vierteiligen Serie über diesen Umweltfrevel: siehe Riesenkahlschlag am Hirschgespreng. Ich zeige Ihnen viele hochauflösende Fotos dieser Borkenkäferkampfzone, nenne die Namen der Verantwortlichen und dokumentiere die geschichtlichen Hintergründe.

  1. siehe Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald (Hg.), Waldentwicklung im Nationalpark Bayerischer Wald in den Jahren 2006 bis 2011 – Von Marco Heurich, Franz Baierl und Thorsten Zeppenfeld, Grafenau 2012, Abbildung 2, S. 12 u.14 []
  2. Tarnen, Tricksen, Täuschen, Süddeutsche Zeitung vom 16.7.2014 []