Greenpeace hilft keinem Schwein

400 Protestaktionen für 4 Kennzeichen

„Campaignerin“ Töwe ist geradezu euphorisch und spart nicht mit Lob für die Kampagne: „ein großer Meilenstein“ sei erreicht worden.1

„Dieser Erfolg ist vor allen Dingen auch unseren Ehrenamtlichen zu verdanken. Das ist einfach grandios, und wir können das gar nicht genug würdigen!“2

Die Greenpeace-Webseite spricht von „über 400 Protestaktionen“. Vor den Lidl-Filialen „machten Greenpeace-Aktivisten Druck“. So  verwandelten sie mehrere Filialen mit Plakaten in Schweineställe:

„Aktivisten“ trugen Transparente mit Aufschriften wie „Schweine leiden – für LIDL lohnt sich’s!“, „Tierleid beenden!“ oder „LIDL lässt Schweine leiden!“.

Der Text der Greenpeace-Webseite versichert: „Der Protest wirkt.“ Und Töwe lobt nicht nur die Ehrenamtlichen, sondern auch den Discounter, denn LIDL „geht [..] voran“. Für den 3. Februar waren ursprünglich Demos in Nürnberg und vielen anderen Städten geplant.

Sie wurden umgehend abgesagt:

Irritiert fragt ein „Valentin Amadeus“ am 2. Februar auf Facebook:

„Warum sagt Greenpeace ihre Proteste für diese Wochenende ab? Ist Tierquälerei nun beendet?“

Die Begründung von Greenpeace für die Absage ist eine Bankrotterklärung:

„Wir sagen die Demos ab, weil die Kernforderung der Demo nach Transparenz von Lidl erfüllt wurde.“3

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  1. „Wir werden genau hingucken“ []
  2. ebd. []
  3. Hervorhebung von F.-J. A. []