Prozessschutzrevier Quierschied

Das Revier Quierschied des Landesbetriebs SaarForst wird nach dem Lübecker Modell1 bewirtschaftet. Es wird auch Prozessschutzrevier2 genannt. Entstanden ist es durch einen Vertrag zwischen dem Ministerium für Umwelt, dem SaarForst Landesbetrieb und der BUND Saar am 21.11.2006.3 2018 wurde der Kooperationsvertrag erneuert.4 Revierleiter ist seit dem 1. Oktober 2017 Roland Wirtz.5

Revierleiter Roland Wirtz

Das Revier umfasst insgesamt 1.800 ha und besteht aus zwei Teilen:

  1. dem rd. 1.000 ha großen Teil Quierschied und
  2. dem rd. 800 ha großen Teil Eppelborn.

Quierschied wird nach dem Lübecker Modell bewirtschaftet, Eppelborn nach dem QD-Modell von SaarForst. Aber Wirtz hat in Eppelborn alle waldbaulichen Freiheiten bekommen und arbeitet auch hier mit Prozessschutzideen. Beide Teile unterscheiden sich also nicht wesentlich.

Im Mai 2019 habe ich Herrn Wirtz besucht und er hat mir einen ganzen Tag lang sein Revier gezeigt und erklärt, wie der den Wald bewirtschaftet. Begleitet hat uns sein Kollege Urban Backes vom benachbarten Revier Rastpfuhl/Püttlingen. Die Gespräche mit den beiden Förstern waren für mich ausgesprochen lehrreich. Ich habe sehr viele Dinge gelernt, die ich so nie in Büchern über den Wald gelesen hatte, und bin beiden Förstern sehr dankbar.

Aus diesem Besuch ist eine Serie von Artikeln entstanden:

  1. siehe Lübecker Stadtwald []
  2. siehe SaarForst Reviere []
  3. siehe BUND-Projekt: Prozessschutzorientierte Waldbewirtschaftung in Quierschied []
  4. siehe Projekt „Prozessschutzrevier Quierschied“ läuft weiter – Kooperationsunterzeichnung mit Umweltstaatssekretär Krämer und dem BUND Bundesvorsitzenden Prof. Weiger []
  5. siehe Forstrevier Quierschied unter neuer Leitung []