Lösershag

Einleitung

In seinem Buch über die Urwälder Deutschlands1 zitiert Georg Sperber den Naturschutzbeauftragte für Unterfranken, Heinrich Mayer, der 1960 folgendes über den Lösershag und seine „winddurchtoste Einsamkeit“ schreibt:

„Am Boden vermodern die umgestürzten Baumriesen zwischen den Basaltblöcken und versperren den Weg, dazwischen stehen noch die Stümpfe uralter Eschen und abgestorbener Buchen-Greise, die aus dem Basaltgeröll wie mächtige Säulen, zum Teil mit 4 – 4,5 m Stammumfang, herausragen, bis zum Gipfel mit fast kopfgroßen Zunderschwämmen besetzt. Man glaubt zwischen den Blockhalden und bizarren Baumgruppen in einem Gespensterwald zu gehen.“

Auch Sperber rühmt den „überwältigenden Urwaldeindruck“ so überschwänglich, dass ich dem Lösershag einen Besuch abgestattet habe. Die Fotos der folgenden Seiten sind Ende März 2014 entstanden.

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Hinweis: Die Fotos auf den folgenden Seiten haben nur eine Auflösung von 900 x 600 Pixeln und eine mittlere Qualität. Feine Details sind deshalb nicht sichtbar. Dafür bauen sich die Seiten deutlich schneller auf. Auf den letzten Seiten finden Sie alle Fotos in wesentlich höherer Auflösung und sehr hoher Qualität. Das Laden der Fotos dauert allerdings deutlich länger.

Anfahrt und Wanderweg

Das Naturwaldreservat Lösershag liegt nordöstlich des Dorfes Oberbach in Unterfranken. Das Dorf gehört zum Markt Wildflecken im Landkreis Bad Kissingen. Im Dorf liegt das Informationszentrum „Haus der Schwarzen Berge„. Von dort fahren Sie die Rhönstraße nach Norden und biegen rechts in die Bergstraße ab. Dann fahren Sie links in den Treiweg. Auf diesem bleiben Sie, bis Sie zu einem kleinen Wanderparkplatz am Zintersbach kommen. Biegen Sie nicht rechts in die Straße mit dem irreführenden Namen „Am Lösershag“ ab. Diese Straße ist eine Sackgasse, die nicht zum Wanderparkplatz führt.2

Am Wanderparkplatz am Zintersbach beginnt der Urwaldlehrpfad. Zum Pfad gibt ein den Flyer „Der Lösershag“ mit umfangreichen Informationen.

 

 

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  1. Georg Sperber und Stephan Thierfelder: Urwälder Deutschlands, München 2. Auflage 2008, S. 78 f. []
  2. Sperbers Wegbeschreibung auf S. 79 in Urwälder Deutschlands ist falsch. []