Antrag auf Kahlschlag am Wüstegarten durch Achim Frede

Frede und die Buchen

Der vierte und letzte „fachliche Grund“ für den Großkahlschlag1 lautet:

„sowie die flächige Initiierung des natürlichen, überregional seltenen und besonderen Waldgrenz-Mosaiks im Übergang vom bewaldeten Haldenfuß zu extremen, gehölzarmen Felsgrat-Partien (Fels- und Blockfluren, Sauerhumusrasen und Birken-Ebereschen-Blockwald als extrazonale PNV).“

Dieser Grund ist der wichtigste von allen vier Gründen. Gleichzeitig ist er von allen am leichtesten zu widerlegen. Denn er beruht auf Annahmen, deren Falschheit mit Fotos zu beweisen ist. Die Irrtümer sind buchstäblich augenfällig.

Schritt für Schritt werde ich die haarsträubenden Fehler des vierten Grundes nachweisen. Meine Widerlegung gliedere ich in folgende Abschnitte.

  1. Fels- und Blockfluren
  2. Sauerhumusrasen
  3. Waldgrenz-Mosaik
  4. Felsgrat
  5. PNV
  6. extrazonale PNV
  7. Birken-Ebereschen-Blockwald
  8. Kahlschlag als Mittel zum falschen Zweck

Hinweis: Weil die Fotos so wichtig sind, sind sie ausführlich beschriftet. Damit Sie die Beschriftung nicht mit dem fortlaufenden Text verwechseln, ist die Beschriftung kursiv gedruckt.

1. Fels- und Blockfluren

Diese beiden Fluren habe ich bereits im Kapitel Frede und die Blockhalden besprochen und auch die unscharfe und problematische Begrifflichkeit Fredes kritisiert.

2. Sauerhumusrasen

Im Kapitel Frede und der Biotopkomplex habe ich mich auch mit den Sauerhumusrasen befasst. Sie kommen am Wüstegarten nicht vor.

Das Foto des Großkahlschlags wurde Ende April 2017 unten vom Höhenweg2 aus fotografiert. Der Kellerwaldturm befindet sich in der Mitte hinter dem Bergrücken.

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  1. zum ersten Grund siehe Frede und die Fichten, zum zweiten siehe Frede und das Waldrestholz, zum dritten siehe Frede und die Flechten []
  2. siehe Karte des Kahlschlags am Wüstegarten []