Spaziergang zur dicksten Buche im Steigerwald

Fotos von der dicksten Buche im Steigerwald

In seinem Klassiker über „Frankens Naturerbe – Buchenwälder im Steigerwald“ schreibt Georg Sperber über „die mächtige, mehr als 300 Jahre alte Buchenmatrone im Winkelhofer Forst“:

„Ein Prachtstück aus dem grünen Erbe der Ebracher Zisterzienser von ungebrochener Lebenskraft, 1972 im letzten Augenblick vor Kahlschlag und Kiefernkultur gerettet.“1

Vom Forstweg aus ist die Buche trotz ihrer Höhe und Dicke durch das Stangenholz nur zu erahnen – auf dem folgenden Foto steht sie ganz im Hintergrund in der Mitte.

Auf einer Seite des Stammes sind zwei lange Furchen in der Borke: das sind Schlagschäden – entstanden, als ein benachbarter Baum bei einem Sturm oder einer Fällung an der Buche entlang schrammte.

Auf der anderen Stammseite ist die Borke großflächig abgeblättert und Zunderschwämme besiedeln den Baum.

Obwohl der Baum also verpilzt ist, ist er immer noch vital und seine Krone ist voll belaubt.

 

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  1. S. 40 []